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Die Hitzewelle in Italien hat dazu geführt, dass der Wasserstand des vor allem bei deutschen Urlaubern beliebten Gardasees kontinuierlich zurückgeht. Seit Mitte Juni sei der Pegel bereits um 40 Zentimeter gesunken, berichtete am Mittwoch die Zeitung "La Repubblica".
Derzeit gehe das Wasser jeden Tag um einen weiteren Zentimeter zurück. "Eine schlimme Situation. Im Juli war der Wasserstand des Sees noch nie so niedrig", sagte ein Bootsverleiher.
Der Verkehr mit den Tragflügelbooten musste bereits eingestellt werden. Selbst eine Fahrt mit dem Tretboot sei fast unmöglich geworden, hieß es. Nur starke Regenfälle könnten die Situation retten - aber die sind derzeit nicht in Sicht.
Spätestens um den 10. August herum könnten wahrscheinlich überhaupt keine Boote und Fähren mehr auf dem Gardasee fahren, glauben Experten. Zudem werden an den Ufern immer mehr Algen sichtbar, die unter der heißen Sonne vermodern.
Der fast 370 Quadratkilometer große Gardasee erstreckt sich zwischen den Alpen und der Poebene. Er ist der größte See Italiens.
Quelle:http://www.n24.de/news_stories/article.php?articleId=139127&teaserId=142410