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 ATHOS- der heilige Berg

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jerasimos
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Anmeldungsdatum: 01.04.2003
Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2003 11:56    ATHOS- der heilige Berg Antworten mit ZitatNach oben

Wir sind auf der suche nach Reiseberichten , Erzaehlungen, Webseiten , Zeitschriftenartikeln, Buecher-Titeln ueber die wichtigsten Pilgerfaehrten ( Athos, Tinos, Patmos, Sinai, die Kloester Arkadiens u.s.w) der Orthodoxen Welt und Griechenlands von Menschen, die schon dort gewesen sind.

Ich bin schon seit 6 Jahren Pilger am heiligen Berg Athos. In diesen Jahren habe ich hier sehr viele Freunde gewonnen und sehr viele Eindrόcke gesammelt.Im Kloster Chilandariou habe wir heuer im Mai Prinz Charles getroffen welcher im Kloster Vadopadiou όbernachtet hat und auch φfter als Pilger den Berg Athos besucht.Die Zeit bei meinem Freund Pater Nikon ist immer eine Zeit der Ruhe und Stille er ist Ikonenmaler und es ist sehr Interessant ihm bei seiner Arbeit zuzuschauen.Fόr Menschen welche sich fόr die Orthodoxie interessieren und Freude an einer herrlichen Landschaft haben ist dieser Berg Athos ein sehr lohnendes Pilgerziel.Auch die grossen Kulturgόter Pilgerwege ,Klosterbauten und Fresken machen einen solchen Aufenthalt zu einem lohnenden Ziel.Eine Reise hierher sollte man aber als Pilgerreise sehen ,fόr Fototouristen sollte auch hier in der Zukunft wenig Platz sein.


Es gibt immer Athos-Pilger, mehr als man denkt. Ich kenne Gro$staedter aus Athen,aus Saloniki, moderne Leute,die alle paar Jahre dort ihren Urlaub verbringen, allein,abgeschieden von der Welt, von ihrem Lebenskreis,ihren Sorgen und Aufgaben.
Athos ist nicht ein touristischer Ort.
Athos ist ein Ort fuer "Eingeweihten".
Wer auf Athos geht,der sucht eine Rueckkehr des Geistes ins Vertraute, in die Sicherheit des Ueberlieferten und in den Frieden der Zeitlosigkeit.
Eifernde Hysychasten verbannte Kaiser, ehrgeizige Bischoefe,die auf den Blick ueber den Patriarchenthron in Konstantinopel hofften
haben von seinen Kloestern aus in die Weltgeschichte eingegriffen.
Der Athos ist zwar,schwer zugaenglich wird aber Dank seiner landschaftlichen Gro$artigkeit und den baulichen und geistgeschichtlichen Kostbarkeiten von immer mehr Besucher besucht.
Das laegendere Kloster Agia Lavra wird zum Museum fuer Manuskripte eingerichtet.
(ein weiteres Heiligtum griechischer Vergangenheit
und mittelalterlicher Foermmigkeit )
Keiner ( der dorthin gewesen war ) koennte ,
soweit ich wei$, dem Einflu$ dieses einzigen
Moenchsstaates entziehen.
Der Athos,auf dem Russen, Bulgaren und Armenier
ihre Kloester unterhalten bleibt das groe$te Museum
des Glaubens Griechenlands.

Ich bin dreimal auf dem Berg Athos gewesen.
Als Neugieriger betrat ich vor Jahren
zum ersten mal den Moenchsberg und seither
hat mich die Faszination dieser Welt nicht
losgelassen.
Ein Freund von mir ein Architekt der gerade
von Athos zurueckgekam, zeigte mir Fotos.
Es zeigte(eines von ihnen) ein Kloster mit
massiven,hohen Mauern, das auf einer Felskuppe
thronte und von dem, zahlreiche freischwebende
Leitern an den Mauern entlang nach unten
fuehrten.
Fels und Baumasse gingen ineinander.
Es war das Kloster Simonos Petra,dieses...
einmalige Monument. Fels und Baumasse gingen
ineinander. Das Photo hinterlie$ in mir
einen unvergesslichen Eindruck. Der blo$e
Anblick dieses Photos machte mir Lust,
auf der Stelle nach Athos aufzubrechen.

Das erste Kloster,in dem ich die Nacht verbracht
habe,war das Kloster Koutloumousiou,einen dessen
Name auf einen Prinzen zurueckzufuehren ist und
das in der Nahe des Dorfes Kayaes,des Hauptortes
von Athos liegt.
KOUTLOUMOUSIOU Kloster:
ein mittelalterliches Byzantinisches Bild :

Die Allheilige als Hueterin und Beschuetzerin des
Kloesters KOUTLOUMOUSOIY


Die Kloester auf Athos tragen alle anschauliche
Namen:
Vatopediou (das Kind mit dem Himbeerstrauch ),
Xiropotamou ( der Trockene Flu$) Esphigmenou
(der eingesclossene ), Zografou ( das Kloster
des Malers ) Chilandariou ( Kloster der Tausend)
IVIRON, ( das Kloster der Iberer ).
Andere haben ihre Namen von denen, denen
sie geweiht sind:
dem Allmaechtigen ( Pantokrator ),
dem Heiligen Paulus ( Agios Pavlos ),
dem Simon Petrus ( Simonos Petra ),
dem siegreichen Kreuz ( Stavronikita ).

Wenn das Kloester Koutloumousioy von ferne
zwischen den Baeumen austaucht,erinnert es
eher an einen befestigen Bauernhof,als an
ein Kloster.
Viele Athoskloester sehen so aus mit ihren
hohen und massiven Mauern,die von engen
Fenstern durchbrochen werden,und ihren
freischwebenden Balkonen,die wie wachtuerme
aussehen sowie den schweren Toren die bei
Einbruch der Dunkelheit geschlossen werden.

Jedes Kloster ist wie ein eigenes
byzantinisches Staedtchen:
Dieser Eindruck verstaerkt sich noch,
wenn man den Innenhof des Klosters
betritt.
Es hat sein eigenes Zeitverstaendnis,
seine innere Geschichte,seine eigenen
Besitztuemer,einen eigenen Lebensrhythmus,
seine unschaetzbaren Reliquien und
geheimnisvolle Kunstschaetze,deren
Schoenheit bis heute viel zu wenig
gewuerdigt worden sind.
Die Arkadengaege,die Zellen,die Speicher
und Vorratskammern umgeben eine in sich
gekehrte geschlossene Welt.
Mauern und Kreuzkuppelkirchen sind
dunkelrot in der Farbe des Blutes
Christi angemalt mit freistehendem
Katholikon -die Hauptkirche in
der Mitte umgeben von Beinhaeusern
und Phialen,die fuer Waschungen und
Taufen bestimmt sind und Trapeza
(der Speiseraum) gegenueber der Kirche
Zellen und Wirtschaftstrakten ringherum.
Das Hofgeviert mit den Wohn und Wirtschafts
rauemen gliegert sich um einen zentralen
Andachtsort.Andere sind blau,in der
Azurfarbe des Himmels oder der Fluegel
der Cherubim.

KOUTLOYMOUSIOY KLOSTER:

Russikon:
Der reiche Schmuck und die Kunstgegen
stände sind schon wirklich beeindruckend.

IVIRON KLOSTER:
Panaghia Portaitissa Kapelle Christus Pantokrator:
KOUTLOYMOUSIOY KLOSTER:

Besuch der Mönchsrepublik Athos

Aufgrund des regen Interesses, das der heilige Berg Athos international erweckt, sowie der begrenzten Zahl an Unterkunftsmöglichkeiten in den Klöstern, werden maximal 10 Einreisegenehmigungen pro Tag ausgestellt.

Die dafür zuständige Stelle ist:

Pilgerbüro der Hl. Gemeinde Athos
(Grafeio Proskyniton Agiou Orous)

Leoforos Karamanli 14 ( früher Nea Egnatia Str.)
GR-54639 Thessaloniki

Tel. (0030) 2310-861 611
Fax. (0030) 2310 861 811

Öffnungszeiten des Büros:
Mo bis Fr. 09.00 - 14.00 Uhr
Sa. 10.00 - 12.00 Uhr
An So. und Feiertagen geschlossen!

Einreisegenehmigungen werden männlichen Antragstellern über 18 Jahren erteilt. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen in Begleitung ihres Vaters die Mönchsrepublik Athos besuchen. Werden sie von einer Aufsichtsperson begleitet oder gehören sie einer Gruppe von Schülern an, die von einem Erwachsenen geführt wird und den Berg Athos zu Studienzwecken besuchen, ist die schriftliche, von den Behörden des jeweiligen Herkunftslandes beglaubigte Zustimmung der Eltern erforderlich.

Besucher des Berges müssen dezent gekleidet sein!

Der Antragsteller muß persönlich beim Pilgerbüro unter Mitnahme seines gültigen Reisepasses oder Personalausweises vorsprechen. Zu empfehlen jedoch wäre eine rechtzeitige telefonische Voranmeldung bzw. Anfrage, ob für den erwünschten Termin die Möglichkeit einer Einreise gegeben ist.
Empfehlungsschreiben von Dritten, wie bisher erforderlich, werden nicht mehr benötigt.

Die Aufenthaltsgenehmigung gestattet den Besuchern einen Aufenthalt von maximal 3 Übernachtungen in der Mönchsrepublik.
Fotografieren ist nach vorheriger Genehmigung erlaubt. Nicht jedoch der Einsatz von Video oder Filmkameras, und auch Tonbandgeräte oder Kassettenrecorder sind kategorisch verboten!

Diese Informationen sind aus dem Merkblatt der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr entnommen.


Zuletzt bearbeitet von jerasimos am Do Okt 30, 2003 14:44, insgesamt 3-mal bearbeitet

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jerasimos
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Anmeldungsdatum: 01.04.2003
Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2003 11:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Simonos Petra erscheint tatsaechlich als architektonisches
Meisterwerk und wird als athonischer "Potala" gerόhmt,
als Bau, der nur noch in der Klosterburg des Dalai Lama
zu Lahsa eine Entsprechung fδnde.
Bilder,selbst die besten Darstellungen

geben den Eindrόck den dieses Kloster auf den
Reisende macht,nur magelhaft und unvollkommen wieder.
Das gilt vor allem fόr den Blick,der sich dem
Besucher vom obersten Stockwerk des Gebδudes
aus bietet:die Mauern, die Felshδnge, die Wδlder
und schlieίlich das schillernde blaugrόnne Meer
( vor sich sieht man nur das Meer )
zwinchen Athos und Sithonia.

Auf der Westlichen Seite von Athos gibt es seltener
Sandstrδnde die Kόste ist von Buchten ausgezackt
und von Vorgebirgen όberwφlbt auf denen die Klφster
errichtet wurden.
Der Weg entfernt sich oft vom Meer , klettert Hδnge hinauf
um eine Schlucht zu umgehen und fδllt wieder zum Ufer hinab.

Auf diesem Kόstenstreifen liegen hintereinander
die drei eindrόckvollsten Athosklφster :
Simonos Petras, Gregoriou, Dionisiou.
Auf der Spitze einer Felsnadel oder auf einem Vorsprung
am Meer, vermitteln sie noch mehr als die anderen den
Eindrόck einer Architektur,des Klosters,das zwinschen
Himmel und Erde hδngt.
Diese bauliche kόhnheit an die Grenzen des Mφglichen
hatte natόrlich ihren Sinn und Grund:
Sie sollte den Mφnchen den bestmφglichen Schutz
vor den Beutezόgen der Piraten und dem Begehren
der Tόrken gewδhren.
Der Rest ergibt sich aus dieser Grundvoraussetzung:
Da der Innenhof aus Grόnden der Prioritδt fόr die
Mφnche reseviert blieb muίte man den fόr die Mannschaft
bestimmten Platz auίerst knapp kalkulieren,eine Anzahl
Zellen όber... dem Abgrund bauen und sie durch Stege
miteinander verbinden.
Betrachtet man Simonos Petra von dem oberhalb gelegenen
Weg όber die Felsen aus,seine Mauern ragen zehn
Stockwerke hoch auf einer Felsnadel empor,die man
damals weder verbreiten noch abflachen konnte.
Man muίte, um dorthin zu gelangen,die φstliche Schlucht
mit Hilfe einer ....Arkadenbrόcke όberwinden.
An den Mauern entlang fόhren Stege-vier an den Ecken
und sieben im mittleren Teil-,die zwar solide befestigt
und mit einem Schutzgitter versehen sind,aber trotzdem
einen zerbrechlichen Eindrόck machen,vor allem wenn
der Wind weht.
Bedenkt man daί die Steinen einzeln hinaufgetragen wurden,
dann wird einem klar,daί Unfδlle passieren und zahlreiche
Arbeiter den Bau des Klostres mit ihrem Leben bezahlen
muίten.
Der Bauherr, Simon Petrus,ein Eremit von Athos hatte er
mehrere Nδchte hintereinander όber der Felsnadel einen
Stern leuchten sehen und erkannt,daί Gott ihm auf diese
Weise den Ort bezeichnete,an dem er seinen Traum
verwirklichen sollte.
Dieser schwindelerregende Anblick des Abgrundes hoch
oben von den Stegbrόcken aus und die beδngstigende Lage
zwinschen Himmel und Erde,sie verleihen der Atmosphδre
von Simonos Petra etwas Militδrisches.
Hinter sich,jenseits der Schluchten sieht man,eine wόste
Gebirgslandschaft,die bis zum Gipfel des Athos reicht.
Mann kφnnte sich in einer Festung wδhnen,in der Soldaten
Mφnche die Grenzen eines feindlichen Landes beobachten.
Soldatenmφnche oder besser Wachhabende Mφnche,hielten
Wache vor den Stufen des byzantinischen Imperiums gegenόber
den Wόsten Anatoliens,den Hochebenen Kappadokiens,und den
Bergen Armeniens.
(Keinasien-Kappadokien, das Land wo die wichtigsten
Kirchenvδter geboren wurden,wie der Heilige Basileus
gilt als Mutterboden des fruehren Christentums)
In den Sprόchen der Athosvδter hieίt es:
"Wir sind wie Soldaten.Athos ist nicht
das Paradies sondern eine Kampfstδtte".

Kloster Simonos Petra:

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michalius
Gast










BeitragVerfasst am: Mi Nov 05, 2003 16:00    BEGRAEBNISRITEN Antworten mit ZitatNach oben

Man hat uns ( in der Schule ) ueber die Begraebnisriten
von Athos berichtet. ( wenn ein Moench stirbt und
noch Fleisch am Skellett haftet).
Wissen Sie etwas darueber?
Wie beurteilen sie den folgenden Beitrag UEBER DIE BEGRAEBNISRITEN
AUF ATHOS?
Die Moenche werden nach dem Tod in ihrem Engelsgewand oder Angelikon eingenaeht und nicht sehr tief in der Erde begraben. Der Kopf des Moenches ruht auf einem Stein.Nach ca. drei Jahren werden die Moenche ausgegraben und die Knochen werden mit Wein abgewaschen.Ist der Totenschaedel hell so befindet sich die Seele im Himmel ist er jedoch dunkel oder gar schwarz
hilft nur sehr intensives beten,so kann man die Geschichten u;ber die
Begra;bnisriten ho;ren.


WIE LANGE DAUERT DER durchschnittliche Aufenthalt auf dem Berg Athos?
Wie beurteilen Sie die Gastfreundschaft und die
Lebensgewohnheiten (DAS ESSEN)auf Athos? Was bedeutet das Wort
Archontaris?
michalis-Attika

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jerasimos
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Anmeldungsdatum: 01.04.2003
Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: Do Nov 06, 2003 16:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich habe selbst auf dem agion oros von verschiedenen Monchen aus
unterschiedlichen Klostern unterschiedliche Antworten bezuglich des
Ausgrabens von den Skeletten erhalten. In einem Kloster erzahlte mir ein
Monch, da? der alte Brauch, die Knochen nach 2 - 3 Jahren wieder
auszugraben, zu reinigen und sie im Gebeinshaus aufzubewahren, immer noch ublich sei. In einem anderen Kloster sagte mir ein Monch, da? dies nicht mehr ublich sei - in diesem Kloster liegen auch nur Tortenschadel von Monchen, welche spatestens um 1900 gestorben waren, im Gebeinshaus.
Die Begrabnisriten selbst sind immer noch, wie sie es zitiert haben. Ich
erlebte gerade zufallig vor ein paar Tagen ein solches Begrabnis. Der
verstorbene Monch war im Monchsgewand eingewickelt und dies war zugebunden.
Das Grab war nicht tief in der Erde drinnen, auf den Kopf des Toten wurden 2 gro?e, flache Steine gelegt und dann gleich das ganze Grab wieder mit Erde aufgefullt.
Als nichtorthodoxer Mann bekommt man fur 4 Tage eine Einreisegenehmigung.
als Orthodoxe darfst DU 6 Tage bleiben.
Die Gastfreundschaft (Philoxenia) ist fast uberall sehr wichtig und wird in
fast allen Gemeinschaften sehr intensiv gepflegt. Mir fiel dieses Mal wieder
auf, da? gerade auch kleine Gemeinschaften, wie z. B. Kellien oder
alleinstehende Monche in Kalyben der verschiedenen Skiten au?erst
gastfreundlich sind und das wenige, was sie haben, gro?zugigst teilen und
extrem freundlich und hilfsbereit sind. In reicheren Gemeinschaften geht es
mitunter etwas distanzierter zu.


DAS ESSEN
Das Essen ist - meinem subjektiven Empfinden nach - in den letzten 11 Jahren immer besser geworden. Ich konnte mich in keinem Kloster und bei keinem Monch beklagen, da? wir die letzten Tage nicht ordentlich, gut und mehr als ausreichend verpflegt worden waren.
"Archondaris" ist der Gastmonch, d.h. der meist fur 1 Jahr in einem Kloster fur die Gaste zustandige Monch, er empfangt die Gaste, gibt diesen einen Willkommtrunk (meist Zypro, Wasser, Kaffee und Loukoumen - oder zumindest etwas davon), anschlie?end fragt er meist, ob man ubernachten mochte, dann zeigt er einem das Schlafzimmer, erklart einem, wann das Hesperinon (Abendgebet) sei, wann Essenszeit sei, wann die Liturgie in der Nacht
beginne, usw.

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