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| Hotelbewertung für: |
899 views |
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Los Jameos Playa**** in Puerto del Carmen (Lanzarote)
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| Autor: |
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Charly |
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April 2003 |
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| Empfohlen: |
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Ja |
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Allgemein:
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Eines der besten Hotels der Kanaren! Es gehört zur deutschen Hotelkette „Seaside Hotels“ der Hamburger Familie Gerlach, die anders als viele Hotelketten ihre Häuser immer „in Schuss“ hält. So sieht man dem Haus sein Alter nicht an! |
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Anlage:
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Es besteht aus einem Haupthaus und mehreren, in landestypischer Weise errichteten dreistöckigen weißen Häusern inmitten eines auf 55.000 Quadratmetern großzügig angelegten Palmengrundstücks. Die untereinander verbundenen einzelnen Bauten beschreiben eine U-Form. Die Anlage ist architektonisch so geschickt gebaut, dass man die Größe von außen nicht sieht. Der auf 20.000 Quadratmetern angelegte Palmengarten mit phantasievoller Badelandschaft gleicht einer Oase, die zum Verweilen einlädt. Ein sehr schönes Hotel, mit toller Gartenanlage, super Pools und einer einzigartigen Empfangshalle, die einem kanarischen Patio nachempfunden ist, mit Holzbalkonen und Palmen (Bilder unter: http://www.frank66furt.de/urlaub/lanzarote). |
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Lage:
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Das Hotel befindet sich am Ortsrand von Puerto del Carmen, außerhalb des Zentrums, dafür sehr ruhig gelegen und direkt am Strand, nur durch eine kleine Promenade davon getrennt. Es liegt praktisch an der Grenze zwischen Playa de los Pocillos und Playa Matagorda: ideal für Strandläufer. Leider ist der Flughafen in der Nähe! Man hört und sieht zwar immer mal wieder ein Flugzeug, aber es war keineswegs irgendwie störend. Direkt beim Hotel gibt es auch einige Cafés und Kneipen und auch Supermärkte. |
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Strand:
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Praktisch direkt am Strand, nur über eine kleine, wenig befahrene Strasse. Allerdings ist der Wind heftig, da der Strand wie sonst in Puerto del Carmen nicht in einer tiefen Bucht liegt. |
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Unterhaltung Sport:
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Es gibt 3 Pools: ein Kinderpool, ein beheiztes Becken (26 Grad) und ein nicht beheiztes Becken (23 Grad). Umkleidekabinen und Duschen sind vorhanden. Über die Animation kann ich nichts sagen, wir haben nicht viel mitbekommen. Es gibt ein Clubhaus, dort soll man sich viel ausleihen können: Schläger für die Minigolfanlage, Bücher, Tennisschläger etc. Für Tennisfreunde bietet das Hotel einiges – manche Gäste fahren nur deswegen hierhin: Es stehen vier Tennisplätze (Kunstrasen mit Quarzsand) gegen Gebühr zur Verfügung, davon verfügen 2 über eine Flutlichtanlage. Eine Tennisschule bietet verschiedene Gruppenkurse oder die Möglichkeit, Einzelunterricht zu nehmen. Außerdem gibt es eine Dampf- und eine Trockensauna, eine Biosauna und eine FKK-Zone sowie Massagen (gegen Gebühr). Wer es mag: Bridge-Tische. Im Spiele-Raum zwei Internet-Plätze für 3€ die ½ Stunde. Abends gibt es im Nachtclub „El Belingo“ Shows oder Bands. Die Piano Bar öffnet sich zu der Eingangshalle, hier gaben sich abwechselnd eine Pianistin und ein Klarinettist viel Mühe. |
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Verpflegung:
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Wir sind sehr anspruchsvoll! Die – vielfach gerühmte – Küche hat keinen Michelin-Stern und keine Eintragung im GaultMillau verdient. Unsere Benotung bezieht sich daher auf das Küchen-Niveau der Kanaren – und das ist nicht gerade sehr hoch. Abendessen: eigentlich hasse ich abends Büffet, leider war das à-la-Carte-Restaurant geschlossen – das öffnet nur in den Sommermonaten, warum, weiß der Geier! Jeden Abend ein Themenbüffet: am Wochenende International, in der Woche: mexikanisch, deutsch(!), asiatisch, französisch und am Freitag italienisch; jede Woche derselbe Rhythmus. Vorspeisenbüffet im Speisesaal: Sushi, Rohkostsalate ohne Ende, große Käseauswahl mit Schwerpunkt auf kanarischen Käse, riesengroßes Dessertbüffet, zum Teil auch themenbezogen: tout chocolat, Crêpe Suzette; viele Sorten Eis: insgesamt waren mir die Desserts zu süß. Draußen an vier Standorten Showcooking: 1) jeden Abend Fisch (meist örtlicher); 2) eine „Bratentheke“ u. a. mit Flattermännern, aber auch Ente; 3) ein Fleisch-Barbecue mit Spießen, Entrecote (sehr gut); und 4) das Themen-cooking (z. B. asiatisch: Wok; italienisch: Pasta al dente usw.). Daneben fertige Gerichte in Wärmebehältern, eher nicht mein Geschmack, wohl eher ein Zugeständnis an die vielen englischen Gäste. Schwach: die Gemüse, die immer zu durchgekocht waren.
Frühstück: das beste Frühstücksbuffet, das ich je erlebt habe. Neben vielen Brotsorten und Brötchen frischgebackene leckere Croissants, frisch zubereitete Eierspeisen (Pfannkuchen, Spiegeleier, Omeletts, Rühreier, warm gehaltene (!) gekochte Eier je nach Wahl 5 oder 6 Minuten, jeden Morgen ein ganzer spanischer Schinken (pata negra – der Beste de Welt), an dem jeder nach Lust und Laune schneiden konnte, viele Müslisorten, reichlich frisches Obst, verschiedene Joghurts usw. usw. neben dem Mist, den Engländer morgens zu vertilgen pflegen (Bohnen: brrr!!). Unbedingt verbesserungswürdig: der Tee (leider nur Teebeutel!)
Mittags: kann ich nicht beurteilen, da nicht wahrgenommen. Service: sehr aufmerksam, die Büffets wurden sehr schnell aufgefüllt; nur am Ostersamstagsabend mussten einige Gäste kurz warten (an dem Abend waren 1500 Gäste zu versorgen!), perfekte Organisation: der Küchenchef war morgens und abends ständig präsent. Unbezahlbar: man konnte morgens und abends im wunderschönen Garten essen und wurde nicht in einen der vielen Speisesäle eingepfercht. Gehobenes Ambiente: Servietten und Tischdecken aus Stoff, für jeden neuen Gast jeweils eingedeckt! Getränke: die waren – gemessen am Ortsniveau - nun eindeutig zu teuer; die Weine begannen bei etwa 15 € die Flasche, für einen guten Weiß- oder Rotwein musste man aber auch schon 23 € hinblättern. |
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Kinder- freundlich:
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[nicht bewertet] |
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Preis / Leistung:
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Im Vergleich zu anderen 4* Hotels ist das Jameos Playa eindeutig unterbewertet. Abzuwarten ist, wie sich die Anlage im Vergleich zu den vielen neuen 5* Häuser auf Lanzarote halten wird. Auch die Seaside-Gruppe baut in Playa Blanca in der Nähe von Papagayo eine 5* Anlage. Was uns sonst noch auffiel: Sehr viele Stammgäste im Hotel – und das spricht nicht gegen Los Jameos Playa. |
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