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| Hotelbewertung für: |
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Las Marinas Club Resort**** in Costa Teguise (Lanzarote)
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| Autor: |
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luth |
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Juli 2005 |
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| Empfohlen: |
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Ja |
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Allgemein:
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Unser Urlaubsziel 2005 sollte Lanzarote sein. Da die Insel nur wenige Urlaubsorte hat, suchten wir schon Ende 2004 nach einem geeigneten Frühbucherangebot, da dann die Auswahl sowohl der Hotels, als auch der Abflughäfen größer ist als bei Lastminute.
Das eindeutig beste Preis-Leistungsverhältnis bot das Las Marinas Club Resort in Costa Teguise. Wir buchten All In zum Preis der Halbpension. Zusätzlich galt zu unserer Reisezeit (Anfang Juli) das Angebot 12 Tage zahlen, 14 Tage reisen.
Das Publikum bestand fast nur aus Familien mit Kindern in allen Alterstrukturen. Die Spanier und die Engländer hatten wohl schon Ferien. Zwei Viertel der Gäste waren Spanier, 1 Viertel Engländer, und das restliche Viertel teilten sich Franzosen, Niederländer, Belgier, Schweizer und Deutsche.
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Anlage:
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Das Las Marinas Club Resort besteht aus 6 dreistöckigen Gebäuden, die um die Poolanlage angelegt sind.
Gebäude 1 ist nicht zu empfehlen, gehen doch fast alle Balkone zur vierspurigen Straße, an der das Hotel liegt, hinaus. Dafür hat man dann aber auch über die Straße und eine stillgelegte Baustelle hinweg Meerblick. Wenige Unterkünfte liegen zu einer Seitenstraße, dort ist es ruhiger.
Das Gebäude ist der einzige Komplex mit einem Fahrstuhl. Familien mit Kleinkindern sollten dort oder in den Appartements im Erdgeschoss wohnen.
Gebäude 2 liegt am ruhigsten, aber auch am weitesten entfernt vom Pool. Es wirkt ein wenig vernachlässigt, so ist z.B. der Garten nicht so liebevoll angelegt wie bei den anderen Gebäudetrakten. Der Ausblick auf die Rückseite von Gebäude Nr.1.ist nicht ansprechend. Einige wenige Balkone gehen zu einer wenig befahrenen Seitenstraße raus. Von dort blickt man auf ein Feld.
Gebäude3 sollte man meiden, denn es liegt gegenüber der Bar, wo die abendliche Animation stattfindet. Selbst bei geschlossener Tür der Bar war die Musik laut zu hören.
Gebäude 4 und 5 sind meine Favoriten. Sie liegen direkt am Pool. In Gebäude Nr.5 hört man etwas mehr von der Musik der Poolbar, als im Gebäude Nr.4 (stört aber nicht), dafür hat man aber den freieren Meerblick. Von Gebäude Nr.4 schaut man über die zweistöckige Rezeption aufs Meer. Unter Gebäude 5 befindet sich der Fitnessraum. Tagsüber hört man von dort nichts. In den Abendstunden finden dort Kurse statt. Dann werden die Bässe aufgedreht und sie wummern unterschwellig bis in die 2. Etage. Damit läßt`s sich aber leben.
Gebäude 6 liegt am Spielplatz und näher an der Straße als die übrigen Trakte.
Die Hotelanlage ist sauber und gepflegt, allerdings merkt man ihr hin und wieder an, daß sie schon etwas älter ist. Es fehlt ab und zu mal eine Fliese im Pool oder auf einer Treppe. Die Türen sind verzogen, so daß man etwas Kraft aufbringen muß, um sie zu öffnen. Auch wirken die Möbel schon leicht abgewohnt. Das Appartement selber ist aber sauber. |
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Lage:
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Sie ist das Manko des Hotels, liegt es doch an einer Hauptstraße. Dank der Ansiedlung von Bar, Rezeption und Restaurant an der Straßenseite, hört man in der Anlage keinen Lärm.
In der Umgebung stehen Hotels, Ferienhäuser und Bauruinen.
Der Weg nach Costa Teguise ist weit (20 bis 30 Min. Fußweg), aber auchschön entlang der Strandpromenade. Am Ende zweigt sie nach rechts ab und macht einen weiten Bogen (dort ist es sehr windig, schon fast stürmisch). Statt dessen kann man auch geradeaus weitergehen und gelangt über einen Schotterweg ins Zentrum. Es geht schneller und ist windstiller.
Tagsüber ist der nach Costa Teguise fahrende Hotelbus die schnellere Alternative.
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Strand:
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Nur Felsen |
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Unterhaltung Sport:
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Das Hotel verfügt über 3 Pools, 2 kleinere für Kinder und 1größeren für Erwachsene. Da fast immer spielende Kinder und Teenager im großen Pool waren, war ein Schwimmen unmöglich.
Es gibt zwar wenig Sonnenschirme, aber dafür viel natürlichen Schatten.
In unserer 2. Urlaubswoche war das Hotel voll und die Liegen wurden knapper. Natürlich gab es auch die emsigen Liegenreservierer- aber, das Hotel griff durch: eines morgens zur Hauptfrühstückszeit wurden die Badetücher der nicht besetzten Liegen rigoros eingesammelt. BRAVO!!! Ein Lerneffekt war z.T. vorhanden, zumindest eine Person blieb in den nächsten Tagen bei den belegten Liegen. Manche waren aber auch unverbesserlich. Leider wurde die Aktion nicht wiederholt. Schade!
Dem Las Marinas Club Resort ist ein öffentliches Wellnesscenter mit Hallenbad und Fitnesstudio angeschlossen. Wir als All In-Gäste von Jahn Reisen hatten freien Eintritt. Bezahlt hätten wir ihn auch nicht, denn die Preise sind gesalzen.
Das mit dem „öffentlich“ ist wörtlich zu nehmen. Tagsüber finden im Hallenbad Schwimmkurse für alle Altersgruppen statt. Für diese Kurse werden mehrere Bahnen des olympischen Beckens reserviert, die restlichen belegen häufig die „ernsthaften“ Schwimmer , die dort ihr Training absolvieren. Es war teilweise schwierig, ein paar Bahnen zu ziehen.
Es herrscht übrigens wirklich Badekappenpflicht.
Im Saunabereich gibt es eine Biosauna, eine Sauna, die mit Badekleidung zu benutzten ist, eine Fkk-Sauna, ein Dampfbad, einen Whirlpool und ein Kneipp-Tretbecken, zwar auf kleinem Raum, aber ansprechend gestaltet.
Es gibt auch ein Fitnesstudio, in dem allein schon die hämmernden Bässe der lautstarken Musik den Puls hochtreiben, aber auch dieses war sehr teuer. Da es nicht in unseren All Inclusive enthalten war, haben wir es nicht genutzt.
Von der täglichen Animation haben wir kaum etwas mitbekommen. Ein paar mal wurde Wasserball gespielt.
Abends gibt es einen Mix aus Quizspielen, Vogelshow, Gesangsduo und Akrobatikvorstellungen, die gar nicht mal so schlecht waren.
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Verpflegung:
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Das absolute Highlight des Las Marinas Club Resort.
Das Essen war zu jeder Zeit vielfältig, qualitativ hochwertig und lecker. Sowohl mittags wie abends gab es reichlich Beilagen (immer Reis in Variationen, Nudeln mit wechselnden Soßen, Pommes, Kartoffeln, Salate und Gemüse). Abends gab es je 2 bis 3 Sorten Fleisch und Fisch, mittags war die Auswahl etwas geringer, aber ausreichend. Schön fand ich, daß es auch immer landestypische Gerichte wie Gazpacho oder Papas Arrugadas gab.
Es wurde trotz All In nie eintönig.
Einzig der Kaffee ist ein Greuel, er ist nur mit ganz viel Milch genießbar. Ich bin auf Tee umgestiegen. Ein Tipp, lieber den Cappuccino an der Poolbar trinken, er schmeckt wesentlich besser.
Negativ anzumerken ist, daß die Zubereitung der frischen Speisen öfter ins Stocken geriet.
Der Speisesaal ist wie ein enger Schlauch geschnitten. Teile des Buffetts sind nur von einer Seite zugänglich, so daß es in Hochzeiten zu Stauungen kommen kann.
An der Kaffeemaschine herrscht ein Engpass, dort war auch der Zugang der Kellner zur Küche. Die Armen mussten sich durch die anstehenden Gäste schlängeln.
Die Kellner waren auch bei großem Andrang immer freundlich und schnell.
Es gab 2 Essenszeiten, 19:15 bis 20:45 und 21:00 bis 22:30. Man konnte frei wählen, wann man gehen wollte.
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Kinder- freundlich:
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[nicht bewertet] |
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Preis / Leistung:
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Uns kostete der 14 tägige All Inclusive-Urlaub 730 Euro pro Person. |
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