Hotelbewertung für: 735 views
 
 

Gaia Village**** in Tigaki (Kos)

 
     
 
Autor: Anonymous
     
Reisedatum: August/Sept. 2004
     
Empfohlen: Nein
     
Allgemein:
Vorab möchten wir sagen, daß unsere Eindrücke nicht unbedingt denen eines „Standardtouris“ entsprechen müssen und es ja wie überall im Leben unterschiedliche Meinungen zu einer bestimmten Sache gibt.
     
Anlage:
Am Hotel selber bzw. an der gesamten Anlage gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Die Zimmer sind o.k. - gesamte Anlage nicht höher als 2 Stockwerke. Allerdings würden wir bei diesen Temperaturen demnächst doch wieder eine Klimanalge bevorzugen, wobei die Zimmer im unteren Bereich nicht so aufgeheizt waren. Die Kosten für einen Safe (direkt an der Rezeption) sind schon happig 2 Wochen 40€, aber dafür ist man auf der sicheren Seite. Im Hotel eigentlich nur deutsche Urlauber bis auf ein paar vereinzelte Österreicher. Pool ist auch o.k., aber um das von den Urlaubern auch hier selber ab 7.00 Uhr morgens eingeführte Frühsportspiel: "Liegen mit Handtüchern bekleiden" um dann möglichst lange nicht, oder gar nicht auf dieser Liege zu liegen, kommt man auch hier nicht herum. Falls man pensionierter Förster ist und das Glück hat ein Zimmer am Pool zu beziehen (kann auch kein Glück sein/ später mehr), kann man sich das Spektakel auch mal live ab 6.50 morgens reinziehen.
     
Lage:
Zum Strand und in das Örtchen sind es nur wenige Minuten Fußweg. Der Ort besteht eigentlich aus einer langen Straße an der sich viele Bars und Tavernen sowie Autovermietungen befinden. In unmittelbarer Nähe zum Hotel wird auch gebaut, allerdings war während unseres Aufenthalt davon nichts zu merken, obwohl wir netterweise, erst nach der Buchung auf diese Baustellen hingewiesen wurden.
     
Strand:
Die tollen Bewertungen für den Strand, welche ja durchaus in jeder Bewertung zu lesen waren, können wir nicht 100% teilen. Das Wasser ist zwar hervorragend und der stetige Wind sorgt für angenehme Kühlung… die Entfernung zum Strand ist auch wirklich ein Klacks, aber 1. Der großteil des Strand ist mit Liegen nur so zugepflastert 2. Ein Stück weiter links ist der Strand zwar frei und man kann sich schön ausbreiten, allerdings habe ich selten so einen dreckigen Strand gesehen (ich meine jetzt nicht das sich türmende Seegras an der Wasserkante). Glaube nicht, daß hier entsprechend mal jemand, wie es eigentlich üblich ist, für Sauberkeit gesorgt hat. Bei einem Ausflug über die Insel kann ich nur die Strände im Südwesten empfehlen, die sind wirklich klasse.
     
Unterhaltung
Sport:
Animation: Tja, dabei müssen wir sagen dass uns Animation grundsätzlich eher auf die Nerven geht, aber nun gut, selber Schuld, Club Hotel gebucht, dann muss man damit leben. Wirkte allerdings alles etwas hölzern und auch hier wurde nach einer Woche bereits das Abendprogramm wiederholt. Was allerdings für unseren Begriff ein Hammer war, ist die Tatsache, dass man nach der Show ca. 22.00 dann anfänglich mit 10x Holzmichel hintereinander auf voller Lautstärke versuchte Stimmung zu verbreiten. Bei den diversen “breiten“ Leuten kam das wohl auch an und die Stunden nach 22.00 Uhr waren dann eher auf Kegelclubbasis anzusiedeln. Leider ging dieses Gegröhle dann teilweise auch noch bis weit nach 00.00 Uhr, wobei man dazu immer sagen muss, dass der Animations-Bereich in direkter Nähe zu den ersten Wohneinheiten liegt und daher teilweise an Schlaf nicht zu denken war. Auch etwas verwunderlich, dass Teile des Animationsteams hier kräftig mitfeierten und sich auch nicht Lumpen ließen, wenn es darum ging zu Andrea Berg Schlagermusik mit Beischlafbewegungen auf der Bühne rumzuhopsen. Hierzu muss ich auch noch erwähnen, daß uns die hier so oft gelobten Kellner im Außenbereich eher durch schlechte Laune und genervtem Auftreten aufgefallen sind.
     
Verpflegung:
Kommen wir zum Essen: alles in allem sehr wenig Abwechslung, aber auch nicht so schlimm das man verhungern müsste. Dazu eine katastophale Organisation. Ab 19.30 wurde die 2. Seite des Buffets einfach nicht mehr aufgefüllt, was dann natürlich zu erheblichen Schlangen am restlichen Teil des Buffets führte, da das Abendessen ja bis 20.30 angesetzt war.. Hierbei muss man auch noch erwähnen, dass diverse Speisen einfach gar nicht nachgelegt wurden, was bei vielen Gästen dann auch für Unmut sorgte und auf ein Sparsyndrom hindeutete. Die Bedienungen im Restaurant waren zwar freundlich und stets bemüht dreckige Teller und Gläser abzuräumen, konnten aber den Allgemeineindruck auch nicht wesentlich verbessern.
     
Kinder-
freundlich:
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Preis /
Leistung:
Nun gut, aber all das kann ja auch diversen Leuten gefallen, uns jedenfalls nicht und dieses Hotel wird uns bestimmt nie wieder sehen. Was uns an der ganzen Sache wiederum nicht so geärgert hat, war die Tatsache, dass wir mit einem Preis von 650,00€ für 2 Wochen einen mehr als günstigen Kurs bekommen haben. Bei einem vollen Katalogpreis von ca. 1100,00€ wären wir wohl mehr als angefressen gewesen, daher auch die Bewertung, da wir hier von einem Normalpreis ausgehen und dann ist es einfach sehr schlecht.
     
 
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