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Full Moon Beach Resort*** in Nordmale-Atoll (Malediven)

 
     
 
Autor: Anonymous
     
Reisedatum: August/September 1996
     
Empfohlen: Ja
     
Allgemein:
Ein gutes Mittelding zwischen einer großen und einer kleinen Insel, daher für den ersten Maledivenaufenthalt sehr gut geeignet! Auch durch die Nähe zu Malé besteht nicht die Gefahr, einen der bei vielen Erstmaledivenurlaubern gefürchteten "Inselkoller" zu bekommen.
     
Anlage:
Sehr sauber, gepflegte Anlage. Einzig, der Versorgungsbereich ist nicht sooo gut versteckt, wie sonst bei anderen Inseln. Dennoch, nett angelegte Bungalows. Auch für den kleineren Geldbeutel gibt es hier etwas zu finden! Und die Wasserbungalows sind ebenfalls OK. Gelegentlich (d. h. bei starkem Wind u. offenen Türen ist es uns passiert, dass einige Deckenplatten der abgehängten Decke durch den Luftdruck hochgeflogen sind. Hat bei uns aber lediglich zu Lachsalven geführt und nicht weiter Probleme bereitet.
     
Lage:
S. o. durch die Nähe zur Hauptstadt und zum Flughafen hat man zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten und fürs Shopping gibt es ebenfalls bessere Möglichkeiten, als wenn man lediglich auf einer recht weit abgelegenen Insel ist u. auf den dortigen Inselshop oder auf einen gelegentlichen Ausflug zur Einheimischeninsel angewiesen ist. Die Nähe zum Flughafen führt jedoch keineswegs zu einer Lärmbelästigung, wie viele befürchten.
     
Strand:
Wie überall auf den Malediven. Weiß, feinsandig kaum von Korallen durchsetzt. Lediglich bei den Wasserbungalows ist er naturgemäß weniger breit. Leider mussten wir bei unserem Aufenthalt feststellen, dass die Korallen bei den Wasserbungalows bereits komplett zerstört waren. Wohl auch größtenteils verursacht von vielen "geistigen Analphabeten" die bei Ebbe einfach über die Korallenstöcke latschen mussten... Na ja, ein paar Idioten gibt es überall.
     
Unterhaltung
Sport:
Das übliche an Wassersport, Ausflüge mit dem Glasbodenboot, nach Malé, zu Einheimischeninseln, zu unbewohnten Inseln mit Picknick, Rundflüge mit dem Wasserflugzeug etc. Eben alles, was so gang und gäbe ist auf den Malediven.
     
Verpflegung:
Buffets mit Spezialitäten für jeden (Thai, Indisch, Italienisch, Japanisch, Maledivisch etc.) Menüwahl auch OK. Jedoch gab es haufenweise Japaner, die sich ihre "Nissin Cup Noodles" mit in den Speisesaal brachten u. sich lediglich heißes Wasser für die Zubereitung ihrer Nudeln bringen ließen... Die restlichen Restaurants auf der Insel (zu unserer Zeit waren es noch: Italiener/klimatisiert, Chinese/klimatisiert, BBQ/Grillrestaurant am Strand/in Verbindung mit "Klampfenmusikanten" aber sehr nett!) waren alle durchweg prima.
     
Kinder-
freundlich:
Kellner kümmerten sich sogar während des Essens im Speisesaal um die Kleinen, damit sich die Eltern gleichzeitig ihr Essen holen konnten! Durch die Bank alle sehr nett und freundlich und hatten das, was man "ein Händchen" für Kinder nennt.
     
Preis /
Leistung:
Vor allem, wenn man mit den heute so üblichen Preisen vergleicht, jeden (damals noch) Pfennig wert! Einzig etwas merkwürdig fanden wir, dass man durch eine plötzlich im Zimmer vorgefundene Zwischenrechnung, zu einer Abschlagzahlung der Nebenkosten "gebeten" wurde, sobald die Nebenkosten $ 1.000,-- überstiegen. Sowas hatten wir bis dato noch nie erlebt...
     
 
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